Fenster streifenfrei putzen – Dank dieser 5 „Wundermittel“ nie wieder Streifen

Fensterputzen gehört zu den weniger beliebten Haus- und Putzarbeiten. Trotzdem ist es notwendig. Mit der richtigen Technik, den passenden Putzmitteln und einem leistungsfähigen Abzieher erledigen Sie die Arbeit schnell und mit relativ wenig Aufwand.

Fenster streifenfrei putzen

Bei Sonnenschein sehen Sie am ehesten, dass die Fenster wieder einmal einen gründlichen Putzvorgang brauchen. Sonniges und warmes Wetter ist aber nicht gut geeignet. Wählen Sie besser einen Zeitpunkt, an dem die Sonne nicht scheint. Die Sonneneinstrahlung führt dazu, dass Wasser und Putzmittel auf den Scheiben zu schnell trocknen, dann entstehen Streifen und Schlieren.

Bevor Sie loslegen und die Scheiben putzen, kehren Sie Staub und Blütenpollen mit einem weichen Besen vorsichtig ab. Auf diese Weise vermeiden Sie, dass winzige Staubkörnchen Kratzer hinterlassen. Säubern Sie auch die Fensterrahmen und Fenstersimse. Zum Putzen von Rahmen und Fensterbrett eignet sich ein weicher Schwamm oder ein weiches Tuch. Wasser mit einem Schuss Spülmittel oder Allzweckreiniger sorgt für Sauberkeit. Den Abschluss an Rahmen und Sims erledigen Sie ebenfalls mit einem Tuch, diesmal trocken oder fest ausgewrungen. Erst dann kommt die Fensterscheibe an die Reihe.

Glasreiniger, Hausmittel oder spezielle Wundermittel – Was ist am besten?

Handelsübliche Glasreiniger beseitigen jede Art von Schmutz auf der Fensterscheibe. Ein Glasreiniger ist meistens in einer praktischen Sprühflasche erhältlich. Einige Flaschen sind mit einer zusätzlichen Schaum-Sprüh-Funktion ausgestattet. Mit dem Schaum, der auf der Scheibe haftet, sprühen Sie besonders hartnäckige Flecken ein. Glasreiniger versprechen streifenfreie, blitzblanke Fenster. Es kommt aber nicht nur auf das Produkt an, sondern auch auf die Technik beim Putzen.

Hausmittel zum Fensterputzen bewähren sich schon seit Urzeiten. Der Vorteil: Die meisten Produkte haben Sie schon zu Hause, außerdem sind Hausmittel sehr günstig. Entscheiden Sie sich für eines der folgenden Mittel, das Ergebnis sind immer saubere Fensterscheiben.

Wundermittel für streifenfreie Fenster

Spiritus: Mit Spiritus erzielen Sie saubere Fenster, das Mittel im Putzwasser trocknet streifenfrei, die Scheiben glänzen. Der Geruch von Spiritus ist allerdings unangenehm, stechend und scharf. Er verfliegt aber nach einiger Zeit. Verwenden Sie Spiritus sparsam. Auf fünf Liter Wasser reichen ein bis zwei Verschlusskappen voll.

Essig: Auch bei Essig ist der Putzerfolg ohne Streifen und Schlieren recht sicher. Essig sorgt für blanke Scheiben, der Geruch ist erträglich und ebenfalls rasch verflogen. Für fünf Liter Wasser genügt eine halbe Tasse Essig.

Spülmittel: Ganz normales Spülmittel ist eindeutig der Favorit unter den Hausmitteln. Spülmittel macht das Putzwasser weich und löst den Schmutz perfekt. Das gute und günstige Hausmittel ist jederzeit verfügbar. Ein Schuss Spüli im Putzwasser genügt vollkommen.

Shampoo oder Duschgel: Diese beiden Produkte sind zwar Notlösungen, aber trotzdem gut zum Fensterputzen geeignet. Achten Sie darauf, dass keine Silikone und kein Mikroplastik darin enthalten ist.

Allzweckreiniger oder Neutralseife: Auch damit können Sie gut Ihre Fenster putzen. Im Allzweckreiniger dürfen keine Schleifpartikel sein. Flüssige Neutralreiniger sind gut geeignet.

Produkte mit Nano-Technologie werden stark beworben. Der Vorteil dieser Produkte liegt hauptsächlich darin, dass die Scheiben mit einem unsichtbaren Film überzogen werden. Dadurch perlt Regenwasser ab, neuer Staub kann sich nicht so schnell festsetzen.

Tipp: Besonders kritisch sind fettige Fensterscheiben. Fett auf der Scheibe kann sich an der Innenseite des Küchenfensters ablagern. Bereiten Sie in diesem Fall eine schaumige Putzlauge mit mehr Spülmittel, so löst sich das Fett gut. Im zweiten Putzgang verwenden Sie nur klares Wasser.

Nicht ratsam: Cola und Zeitungspapier

Cola kann Rost entfernen, zum Fensterputzen ist das süße Getränk aber nicht geeignet. Das Ergebnis wären klebrige Scheiben. Zeitungspapier zum Nachpolieren wird gern empfohlen, kann aber zu Streifenbildung führen. Außerdem färbt die Druckerschwärze ab. An weißen Kunststoffrahmen oder Holzrahmen können Spuren bleiben.

Die Ausrüstung zum Fensterputzen

Das wichtigste Hilfsmittel ist ein Abzieher mit einer stabilen, aber trotzdem leicht biegsamen Gummilippe. Das Gerät bekommen Sie in verschiedenen Breiten und mit unterschiedlichen Stiellängen, auch mit Teleskopstiel und einem schwenkbaren Gelenk. Ebenfalls sehr sinnvoll ist ein sogenannter Einwascher. Form und Stiel gleichen dem Abzieher. Ein weicher, waschbarer Bezug aus einem saugfähigen Material eignet sich zum Vorwaschen der Scheiben. Bei einigen Modellen sind Einwascher und Abzieher kombiniert, damit wird das Tropfwasser gleich gut aufgenommen.

Außerdem brauchen Sie:

  • Eimer und eventuell Handbesen zum Abkehren von Rahmen und Scheiben
  • Fensterleder oder Mikrofasertücher
  • einen weichen Schwamm (keinen Schwamm mit Kratzseite verwenden)

Bei sehr großen Fenstern, Panoramascheiben oder immer dann, wenn Sie sich die Arbeit erleichtern möchten, können Sie diverse Geräte verwenden. Fenstersauger gibt es zum Beispiel mit einer Handführung, Stiel in Wunschlänge und in unterschiedlichen Breiten. Damit gelingt das tropffreie Absaugen der Scheibe.

sauberes Fenster

Blitzblanke Fenster mit der richtigen Technik

  • Im ersten Schritt machen Sie die Scheibe gründlich nass. Nehmen Sie dazu den Einwascher oder einen weichen Schwamm.
  • Dann verwenden Sie den Abzieher und ziehen die Scheibe von oben nach unten ab, die einzelnen Bahnen sollen sich leicht überlappen.
  • Wischen Sie die Gummilippe nach jedem Durchgang mit einem feuchten Tuch ab.
  • Zuletzt polieren Sie eventuelle Streifen mit einem trockenen Mikrofasertuch weg. Es gibt Tücher, die speziell zum Glaspolieren geeignet sind.

Wenn Sie lieber mit einem Fensterleder und ohne Abzieher arbeiten, ist der erste Arbeitsschritt gleich. Die Scheibe sollte immer gut nass sein. Dann nehmen Sie das Wasser mit dem gut ausgewrungenen, feuchten Fensterleder auf.

Wer Glasreiniger bevorzugt, befreit die Scheibe ebenfalls zunächst von gröberem Schmutz. Dann sprühen Sie wenig Reiniger auf die Glasscheibe und arbeiten mit einem Mikrofasertuch oder einem Fensterleder nach.

Tipp: Fensterleder gibt es in zwei Varianten. Das Fenstertuch kann aus einem synthetischen Material hergestellt sein oder aus echtem Leder. Beide sind fusselfrei und saugfähig. Bessere Ergebnisse erzielen Sie aber mit echtem Leder.

Quellen:
http://www.reinigungstricks.de/fenster-putzen/
https://www.hausgarten.net/haus/fenster/pflege/fenster-reinigen-mit-spiritus.html

Miriam Kirmse
Über unsere Autorin
Miriam Kirmse ist die Content-Managerin von Wiado. Dabei interagiert sie vor allem mit den verschiedenen Experten, die für unser Online-Magazin als Autoren tätig sind. In ihrem bisherigen Berufsleben hat sie bereits als Kamerafrau, Moderatorin und Redakteurin gearbeitet. Ihre Motivation ist es, die Leser mit einem Blick hinter die Kulissen des Alltäglichen zuverlässig zu informieren und auch Antworten auf unkonventionelle Fragen zu finden. Ihr Motto lautet: Man lernt nie aus!
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Miriam Kirmse ist die Content-Managerin von Wiado. Dabei interagiert sie vor allem mit den verschiedenen Experten, die für unser Online-Magazin als Autoren tätig sind. In ihrem bisherigen Berufsleben hat sie bereits als Kamerafrau, Moderatorin und Redakteurin gearbeitet. Ihre Motivation ist es, die Leser mit einem Blick hinter die Kulissen des Alltäglichen zuverlässig zu informieren und auch Antworten auf unkonventionelle Fragen zu finden. Ihr Motto lautet: Man lernt nie aus!
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